Weihnachten kommt immer so plötzlich

Weihnachten kommt immer so plötzlich!

Diesen Satz habe ich vor kurzem auf einer Postkarte gelesen und ich muss sagen: „Es stimmt!“ Ehe man sich versieht, geht das Jahr zu Ende. Und wie immer rückt die Frage in den Mittelpunkt des Denkens, was man sich wohl dieses Jahr von seinen Liebsten wünscht und was man ihnen zum Weihnachtsfest schenken kann.

Ein schönes Erlebnis bleibt uns in Erinnerung
Dass es nicht immer nur materielle Dinge sein müssen, ist dem ein oder anderen vielleicht schon in den Sinn gekommen. Das neue Parfüm, der druckfrische Krimi, die süße Puppe oder die Kette mit Diamantsplittern sind zwar nette Weihnachtsgeschenke, aber machen sie auf Dauer auch glücklich?
Dr. Thomas Gilovich, Psychologie-Professor an der Cornell-Universität, beschäftigt sich seit ca. 16 Jahren mit dieser Frage. Er kommt zu dem Ergebnis, dass es eben nicht materielle Dinge sind, die für lang anhaltende Glücksgefühle sorgen.
Gilovich fand heraus, dass ein Gegenstand, den wir kaufen, verschenken oder selbst geschenkt bekommen, zwar zunächst glücklich macht. Schon bald aber ist er nichts Neues und Besonderes mehr. Das Parfüm vom Liebsten, die teure Lederjacke von der Oma und das Feuerwehrauto von Onkel Ben wird im Alltagsgeschehen schnell zur Normalität und zur Gewohnheit.

Investieren Sie in Kinobesuche, Konzerte oder Kochkurse
Wünschen und verschenken Sie stattdessen dieses Jahr doch einmal ganz individuelle Weihnachtsgeschenke, von denen der Beschenkte und Sie profitieren. Ein Museumsbesuch, ein Konzert, die gemeinsame Flucht aus einem Escape Room, Minigolf spielen, einen Malkurs zusammen machen – die Auswahl ist riesig und für jeden Geldbeutel ist etwas Passendes zu finden. Inspirationen gibt es z.B. hier: https://www.mydays.de/erlebnisgeschenk/weihnachtsgeschenke.
Solche gemeinsamen Aktivitäten inspirieren, bereichern und verbinden uns mit dem Beschenkten. Es sind Erlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben. Sie werden als Erfahrung gespeichert und dadurch Teil unserer Selbst. Wir können immer wieder in Gedanken darauf zurück greifen, in Erinnerungen daran schwelgen und mit denen, die daran beteiligt waren, darüber sprechen. „Weißt du noch, als wir damals zusammen den Kletterkurs besucht haben, …..“ Während der Fernseher schon wieder schrottreif ist und das iPhone längst überaltert, bleiben diese Erinnerungen an schöne Erlebnisse über Jahrzehnte hinweg in unserem Gedächtnis und in unserem Herzen erhalten.

Was hat das mit Feng Shui zu tun?
Im Feng Shui geht es unter anderem darum, unsere Wohnräume so zu gestalten, dass sie uns Platz zum Leben lassen. Bekommen wir unnötigen Kram geschenkt, nimmt er uns nicht nur diesen Platz. Er kostet uns außerdem viel Zeit und Energie, denn wir müssen uns ständig um all das Zeug kümmern, das jedes Jahr mehr und mehr unsere Räume vollstopft.
Vor allem Geschenke, mit denen wir uns absolut nicht identifizieren, die wir aber trotzdem aufbewahren, aus welchen Gründen auch immer, sind wahre Energieräuber. Karen Kingston beschreibt dies sehr ausführlich in ihrem Buch: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags*.

Fazit
Ich hoffe, ich habe Sie ein klein wenig inspiriert einmal darüber nachzudenken, welche Weihnachtsgeschenke dieses Jahr auf den Gabentisch kommen und welche nicht. Ein Umdenken, weg vor allem von all dem unnötigen materiellen Kram und hin zu ökologisch verträglicheren Geschenken entspannt nicht nur die Umwelt, sondern auch den Beschenkten und den Schenkenden. Machen Sie sich also Gedanken darüber, womit Sie sich selbst und Ihren Liebsten dieses Jahr an Weihnachten etwas Gutes tun.
Vielleicht ist es ja ein Gutschein über eine Feng Shui Beratung! Schauen Sie doch einmal auf meiner Internet-Seite – hier finden Sie sicher das Passende.